kleine presserundschau #2 (ard tagesschau)
"Immer mehr Popbands propagieren Nationalstolz"
unter dieser überschrift nimmt sich nun auch die ard-tagesschau (nach der f.a.z., siehe "kleine presserundschau") dem phänomen an, dass immer mehr deutsche musiker sich nicht mehr von einem gestörten verhältnis zu ihrem mutterland (ver-) leiten lassen.
jedoch sieht auch sarah strohschein dies nicht positiv, sondern pushed befürchtungen, dass "die rechten" das neue selbstbewußtsein der deutschen musiker "toll finden". natürlich ist da nichts tolles dran, wenn sich braune dummbatzen an schöner, deutscher musik ergötzen.
aber muß man deshalb sämtliche musiker verbannen, die sich nicht für ihr land schämen? gewiss, dies ist überspitzt formuliert, doch entspricht es nicht dem, was frau strohstein vorschwebt?
schauen wir uns doch einmal um (nur umschauen, nicht nachmachen - keine bange): in europa und in amerika. in keinem anderen land gibt es ein so gestörtes verhältnis zu dem nationalbewußtsein, bzw. zu der eigenen flagge und deren farben.
bieten frau strohband und ihre kollegen eine lösung an? nein. lieber nicht noch drüber nachdenken, draufhauen reicht.
soll man denn jede schwarz-rot-goldene flagge den rechten überlassen? kann das das ziel sein?
ich meine, dass genau das gegenteil der fall sein sollte! unsere nationalsymbole (z.b. die flagge) sollten in der mitte der gesellschaft fest verankert sein und nicht von extremisten vereinnahmt werden.
erinnern wir uns an die fussballweltmeisterschaft 2002 in japan & korea zurück. war das nicht ein schönes bild auf all den plätzen, auf denen in deutschland hunderttausende von fans mit schwarz-rot-goldener schminke und weißen trikots "unseren" fussballern zu jubelten?
genau. war es.
kann und darf es auch weiterhin sein.
der politische dohmendotorg.
[nachtrag vom 16. sep.: erklärung der deutschen nationalflagge, zur info]








