"Für ein 'Danke' braucht es kein Budget" (SZ)
es kann gar nicht schaden, zuvorkommend und freundlich zu seinen mitmenschen zu sein. gelegentlich kann es sogar von vorteil sein. hab ich so gehört.
der oben genannte (und gelinkte) artikel ist sehr interessant. nicht nur, dass unmotivierte arbeitnehmer "in der Regel nicht wirklich auffallen und 'keinem weh tun'", sie übertragen ihre trägheit auf ihre kollegen. "Sie 'hassen', was sie täglich tun. [...] Sie sind sehr unglücklich mit dieser Situation und lassen das auch [ihre] Kollegen wissen."
ich glaube diese verhaltensweisen gibt es nicht nur im arbeitsleben, sondern in sämtlichen bereichen unseren lebens. besonders auffallend ist es natürlich dort zu betrachten, wo wir mit vielen menschen zu tun haben, sei es nun im job oder im studium.
doch auch dort, wo nicht viele menschen aufeinander treffen ist es durchaus von vorteil, von zeit zu zeit seinem gegenüber eine gewisse wertschätzung entgegenzubringen.
ich vermute jedoch, dass das problem nicht auf den job/das studium beschränkt ist, sondern ein gesellschaftliches ist.
wann war denn das letzte mal, dass ein unbekannter euch nett angelächelt hat, dass euch jemand die tür aufgehalten hat, als ihr keine hand frei hattet oder habt ihr mal versucht in einer fremden stadt nach dem weg zu fragen?
eben. ich hab keine ahnung, ob das früher besser war - so alt bin ich dann doch noch nicht - aber ich habe das gefühl, dass höflichkeit in unserer heutigen ellenbogengesellschaft keinen großen stellenwert mehr besitzt. ich finde das schade. ich glaube, dass vieles einfacher ginge, wenn man mehr auf die menschen zugehen würde - und wenn dafür bereits ein einfaches "Danke" reicht, um so besser.
danke für das lesen dieses postings und wenn ihr jetzt noch eure kommentare fleißig dazu schreibt, dann bekommt ihr von mir einen waschechten schulterklopfer! wenn das mal kein anreiz ist :-)
der dankende dohmendotorg.








