jau, gestern nachmittag bin ich in den aachener häuserkampf gezogen.
mit der ratskandidatin für den bereich rund um den kaiserplatz, heike wolf, tingelte ich von wohnungstür zu wohnungstür.
sehr interessante erfahrungen habe ich dabei gemacht:
von (zum exempel) zwanzig bürgern waren acht nicht zu hause (oder öffneten nicht die tür), jeweils zwei waren krank (beugten sich aus dem fenster, um das mitzuteilen) oder wollten keine infos, bzw. werden auf keinen fall wählen. weitere vier durften gar nicht wählen. drei bürger nahmen bereitwillig die infos - und die marmelade (
"der countdown läuft ...") - entgegen und ein bürger versprach uns, die spd zu wählen.
ich fand das schon sehr interessant, da es uns zu einem wichtigen punkt des wahlkampfs bringt:
viele menschen bemängeln, dass sich die politiker nur in der wahlkampfzeit blicken lassen.
doch möchten diese menschen wirklich, dass sich die politiker die ganzen jahre über sich immer wieder bei ihnen vorstellen? und wenn sie nun außerhalb des wahlkampfs mit politikern in kontakt kommen wollen, dann können sie zum telefon greifen und anrufen (oder emails, faxe, briefe schreiben).
über die unfähigkeiten mancher bürger möchte ich mich hier nun nicht auslassen, lediglich fragen in den raum stellen:
ob sie wissen, welche zuständigkeiten bei einer kommunalwahl "vergeben" werden?
ob sie den unterschied zwischen lokaler, landes-, bundes- & europäischer ebene verstehen?
kennen sie das wort "föderalismus"?
hoffen wir auf das beste, morgen ist wahltag.
genosse dohmendotorg sagt glück auf!