Mittwoch, April 20

truth and bone


nun ist er, joseph ratzinger, papst.
der 265. in der geschichte der römisch-katholischen kirche.

die zweite hand seines vorgängers und mit 78 jahren nur wenige jahre jünger als eben dieser zuletzt war.

ein geistlicher hardliner ist benedikt der sechszehnte. ein konservativer. keiner, von dem man eine abkehr von strikten bekenntnissen erwarten darf. "Er steht für eine Kirche des klaren Profils, die ihre Identität wahrt"

weshalb sollte die kirche auch von ihrer linie abweichen?

die gläubigen in europa wenden der kirche den rücken zu.
das hat verschiedene gründe. natürlich ist einer, dass die kirche nicht den weg zur offenen gesellschaft mitgeht.

doch gibt es ein großes verlangen nach verlässlichkeit, beständigkeit - gerade in der heutigen zeit.
ein blick über den tellerrand offenbart, dass in z.b. südamerika der christliche glaube den menschen tatsächlich halt gibt.

somit erfüllt diese kirche viele hoffnungen der menschen (nicht nur in der dritten welt):

stabilität,
beständigkeit &
identität.

insofern wird die kirche ihren weg weitergehen - finden muß sie ihn nicht.

auch, wenn ich längst nicht alles teile wofür die kirche steht - dank an meine altern, dass ich nicht getauft bin -, so basiert unsere gesellschaft doch auf den christlichen grundwerten, die aus dem vatikan stammen.

und das ist auch gut so!


liebe eltern, es gibt auch für mich noch hoffnung:
"Er hat das Amt nicht angestrebt, er ist nicht machtbesessen; eher ein scharfsinniger Intellektueller, der nicht verstehen kann, dass die anderen auch Argumente haben."